Archiv der Kategorie 'stilkommode'

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Kannen von Anti und Willem

teekanne-willem-683-webDie Teekanne aus Glas, die sich Wilhelm Wagenfeld in den Dreißigerjahren ausgedacht hat, ging 1999 wieder in Produktion (gerade rechtzeitig zum Erscheinen des Designlexikons Deutschland). Das transparente Gefäß tut im Büro seinen Dienst und ist mir wirklich ans Herz gewachsen. Es hat einfach was, den Tee ziehen zu sehen. » mehr zum Thema ‚Kannen von Anti und Willem‘ lesen

Die Haarfrage

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Da war ich beim Fotografen und habe mich sorgfältig gekämmt ..

Spätestens seit in unserer unmittelbaren Nachbarschaft der dritte Friseurladen aufgemacht hat („Hairdesign“ inklusive), ist ja wohl die Aktualität und Brisanz des Themas von niemandem mehr zu bestreiten. Als ich dann neulich noch meinen alten Wehrpass fand, stand mein Entschluss fest: Mit den Haaren, die in meinem Leben eine gar nicht so unwichtige Nebenrrolle gespielt haben (und über die es ja auch ein obskures Musical gibt), werde ich mich demnächst mal ein wenig beschäftigen. » mehr zum Thema ‚Die Haarfrage‘ lesen

Cascada original? Piepegal!

Hurra, einmalige Chance! In der Berichterstattung über die Geschehnisse um die Bonner Musikgruppe Cascada und ihr angeblich Nun-doch-nicht-Plagiat (NDR-geprüft!) lässt sich der vollkommene Zusammenbruch jedes Sinns exemplarisch studieren. Dafür müsste man im Marketingseminar richtig latzten. Also, nach irgendeinem Sinn fragen, ist sinnlos. » mehr zum Thema ‚Cascada original? Piepegal!‘ lesen

Krautunderground 1980

Die deutsche Punkbohéme und ihre tanzbare Poesie

Die Single war die geistige Währung, ZickZack 1981

Eine gute, alte Bekannte, mit der ich mal ein paar Jahre in einer WG wohnte, hat mich neulich darauf ange- sprochen, dass es in Deutschland soetwas gibt wie eine Tradition des Avantgarderock. Experimentell, radikal, eine Art Krautunderground. Das fing so um 1970 an: Amon Düül, Tangerine Dream, Kraftwerk, Can, Ton Steine Scherben. Das sind zwar ganz unterschiedliche Bands, aber alle waschecht deutsch. Das merkte man schon daran, dass sie einen „Anspruch“ hatten, wie man damals so schön sagte. Irgendwem im Ausland fiel der Ausdruck „Krautrock“ ein. Das klang wild und war es auch. Aber so um 1980 fing dann schon wieder was ganz Anderes an. » mehr zum Thema ‚Krautunderground 1980‘ lesen

Morgenlichtspiel

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Neulich strahlte, bevor ich zur Arbeit ging, die Morgensonne durch die Fenster. Es begann ein herrliches Lichtspiel. Da sind mir Dinge aufgefallen und die ganze Unordnung erschien sehr inspirierend .. » mehr zum Thema ‚Morgenlichtspiel‘ lesen