Archiv der Kategorie 'stilkommode'

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Reise zu den Benzinruinen

Originelle Transparenz

Es ist an der Zeit, die Bedeutung der Tankstille wieder zu entdecken, die an den durchrationalisierten Stationen unserer Tage und die an den kleinen Benzinpalästen der Vergangenheit, die heute noch an mancher Provinzstraße verfallen. Ich habe mich neulich nach langer Zeit mal wieder auf den Weg gemacht: Hier fand ich ein Beispiel rheinischen Glaserhandwerks der Nachkriegszeit, das sich damals in so vielen Balkondächern verewigte und hier zu einer Meisterleistung aufschwang. Das transparente und noch gut erhaltene Gitterwerk sucht in der Tankstellengeschichte Seinesgleichen. » mehr zum Thema ‚Reise zu den Benzinruinen‘ lesen

Der Modernist Adolf Meyer

140518-mechernich-938-web-1Ich war neulich in Mechernich, einem Flecken in der Voreifel. Das war früher einmal ein Bergbaustädtchen. Dort wuchs Adolf Meyer auf, ein Architekt der Moderne, dessen Bedeutung es noch zu entdecken gilt (weil er von Walter Gropius über denTisch gezogen wurde). Das würde mir Spaß machen .. » mehr zum Thema ‚Der Modernist Adolf Meyer‘ lesen

Die Umgangsformen von ‚Mr. Bayern‘

hoeness-1b-webUlrich Hoeneß geht in den Knast. Hat er sich aber auch unredlich verdient. Obwohl ich nie das zweifelelhafte Vergnügen hatte, ihn kennenzulernen, kenne ich die Gesinnung dieser saubermännischen Intensivtäter aus der geachteten Zunft der gnadenlosen Geldscheffler, Abteilung durchtriebene Verwurstung und Konkurrentenvernichtung.  » mehr zum Thema ‚Die Umgangsformen von ‚Mr. Bayern‘‘ lesen

Kannen von Anti und Willem

teekanne-willem-683-webDie Teekanne aus Glas, die sich Wilhelm Wagenfeld in den Dreißigerjahren ausgedacht hat, ging 1999 wieder in Produktion (gerade rechtzeitig zum Erscheinen des Designlexikons Deutschland). Das transparente Gefäß tut im Büro seinen Dienst und ist mir wirklich ans Herz gewachsen. Es hat einfach was, den Tee ziehen zu sehen. » mehr zum Thema ‚Kannen von Anti und Willem‘ lesen

Die Haarfrage

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Da war ich beim Fotografen und habe mich sorgfältig gekämmt ..

Spätestens seit in unserer unmittelbaren Nachbarschaft der dritte Friseurladen aufgemacht hat („Hairdesign“ inklusive), ist ja wohl die Aktualität und Brisanz des Themas von niemandem mehr zu bestreiten. Als ich dann neulich noch meinen alten Wehrpass fand, stand mein Entschluss fest: Mit den Haaren, die in meinem Leben eine gar nicht so unwichtige Nebenrrolle gespielt haben (und über die es ja auch ein obskures Musical gibt), werde ich mich demnächst mal ein wenig beschäftigen. » mehr zum Thema ‚Die Haarfrage‘ lesen