Archiv der Kategorie 'wortwahl'

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Holocaustgedenktag

Da ist sie wieder diese starke Seite der deutschen Sprache, die man, wie alles Brauchbare, für Gutes nutzen oder für Schlechtes missbrauchen kann. Wo die UNO einen International Holocaust Remembrance Day ausruft, der heute begangen wurde, da schnellt dieses offizielle Wortungetüm im Deutschen zum Kompositum Holocaustgedenktag zusammen. » mehr zum Thema ‚Holocaustgedenktag‘ lesen

Neu: KodeWo!

Vernebelungsmaschine im Werbeeinsatz für Melitta

Im Einsatz für das Kaffeekapital: Original-Vernebelungsmaschine (mit Wohlfühlaroma)

Warum bin ich da nicht schon längst drauf gekommen? Also, Wohlfühlakzente ist für mich das Kompositum der Woche, kurz KodeWo. Begründung für den ersten Sieger: Es erinnert mich an die dusselige und aufdringliche Werbung meiner Jugend (Wohlfühlaroma), ist also für meinen kritischen Geist mitverantwortlich. Tut mir leid: Abschiebefähigkeit, Sportfreunde, Heimatsprache und Kamelleparty (alle Bonner GA von heute), hätten auch das Zeug. Und zwischen Welcomecafé und Nähcafé kann ich mich schon gar nicht entscheiden. » mehr zum Thema ‚Neu: KodeWo!‘ lesen

Engländer für 2 Euro

engländerfür2euro-269-webBei Lidl gab es neulich Werkzeuge. Da war auch ein „Engländer“ darunter, für sage und schreibe 2 Euro. In Worten zwei ! Da konnte ich nicht widerstehen und habe ihn mitgenommen, ohne zu wissen, wofür ich ihn überhaupt brauche. Ich fand die Mechanik interessant und habe mich dann daran erinnert, dass mein Vater früher davon erzählt hat. » mehr zum Thema ‚Engländer für 2 Euro‘ lesen

Opa war ein Kienspankenner

140601-glut-0012-webDas wichtigste ist die Glut ..

Aber natürlich muss man sich auch mit den Holzsorten auskennen. Mein Großvater, der tatsächlich Adolf hieß (worüber ich demnächst auch mal etwas schreiben werde) war Buchhalter, fuhr jeden Tag 14 Kilometer mit dem Fahrrad zur Arbeit und hatte dabei eine Axt in der Aktentasche. » mehr zum Thema ‚Opa war ein Kienspankenner‘ lesen

Die Umgangsformen von ‚Mr. Bayern‘

hoeness-1b-webUlrich Hoeneß geht in den Knast. Hat er sich aber auch unredlich verdient. Obwohl ich nie das zweifelelhafte Vergnügen hatte, ihn kennenzulernen, kenne ich die Gesinnung dieser saubermännischen Intensivtäter aus der geachteten Zunft der gnadenlosen Geldscheffler, Abteilung durchtriebene Verwurstung und Konkurrentenvernichtung.  » mehr zum Thema ‚Die Umgangsformen von ‚Mr. Bayern‘‘ lesen