Die SPD-Nase

Michael Groschek, Brücke der Erneuerung

Böswillige Zungen verbreiten, dass die SPD nicht mehr weiter weiß. Aber Michael Groschek, ehemaliger Juso-Vorsitzender in Oberhausen, Mitarbeiter der Landesbausparkasse, Minister und als Ober-Sozi in NRW Nachfolger von Hannelore Kraft (die ja nicht mehr wollte), gibt Orientierung. In einem Interview mit Kirsten Bialdiga und Stefan Weigel sagt Groschek klipp und klar: „Ich sehe mich als Brücke der Erneuerung.“ Und das in seinem Alter. Aber Genosse Groschek geht noch weiter und stellt unmissverständlich fest. „Wir hätten uns viel früher und gründlicher selbst an die Nase packen müssen.“ Aua!

Was die Orientierung angeht, lässt er sich nicht kirre machen. „Links und Rechts sind Kategorien der Alt-68er.“ Ab durch die Mitte! Muss man aber wahrscheinlich noch mal in der Straßenverkehrsordnung nachgucken. Jedenfalls: „Wir sind die Partei, die den Aufstieg für alle ermöglicht.“ Das könnte allerdings ein ziemliches Gedränge geben. So, und nun das mittelfristige Ziel: „Wir wollen eine moderne Heimatpartei werden.“ Ne, echt, fragten da Frau Bialdiga und Herr Weigel nach. Doch, sagte Groschek. „Schauen sie sich nur die Oktoberfest-Welle im Ruhrgebiet an. Das drückt Sehnsucht aus.“ Bierzeltbesucher aller Länder vereinigt euch! Groschek ist einfach cool. Nur Willy Brandt hatte schönere Falten.

 

 

 

 

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