{"id":3207,"date":"2012-11-29T19:56:40","date_gmt":"2012-11-29T18:56:40","guid":{"rendered":"http:\/\/formweh.de\/?p=3207"},"modified":"2012-12-27T22:47:53","modified_gmt":"2012-12-27T21:47:53","slug":"roboter-in-der-nacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/formweh.de\/?p=3207","title":{"rendered":"Krautunderground 1980"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"text-align: left;\">Die deutsche Punkboh\u00e9me und ihre tanzbare Poesie<\/h4>\n<div id=\"attachment_3270\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/formweh.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/abwaerts31.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3270\" class=\"size-thumbnail wp-image-3270\" title=\"abwaerts3\" src=\"https:\/\/formweh.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/abwaerts31-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/formweh.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/abwaerts31-150x150.jpg 150w, https:\/\/formweh.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/abwaerts31-300x300.jpg 300w, https:\/\/formweh.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/abwaerts31.jpg 340w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3270\" class=\"wp-caption-text\">Die Single war die geistige W\u00e4hrung, ZickZack 1981<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: left;\">Eine gute, alte Bekannte, mit der ich mal ein paar Jahre in einer WG wohnte, hat mich neulich darauf ange- sprochen, dass es in Deutschland soetwas gibt wie eine Tradition des Avantgarderock. Experimentell, radikal, eine Art Krautunderground. Das fing so um 1970 an: <em>Amon D\u00fc\u00fcl<\/em>, <em>Tangerine Dream<\/em>, <em>Kraftwerk<\/em>, <em>Can<\/em>, <em>Ton Steine Scherben<\/em>. Das sind zwar ganz unterschiedliche Bands, aber alle waschecht deutsch. Das merkte man schon daran, dass sie einen &#8222;Anspruch&#8220; hatten, wie man damals so sch\u00f6n sagte. Irgendwem im Ausland fiel der Ausdruck &#8222;Krautrock&#8220; ein. Das klang wild und war es auch. Aber so um 1980 fing dann schon wieder was ganz Anderes an. <!--more-->Auch dabei ging es nat\u00fcrlich nicht nur um Musik, sondern um alles.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Kunst mit Tankstelle<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_3406\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/formweh.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/pk81-tankemitkohlenhandel-web.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3406\" class=\"size-medium wp-image-3406\" title=\"pk81-tankemitkohlenhandel-web\" src=\"https:\/\/formweh.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/pk81-tankemitkohlenhandel-web-300x207.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"207\" srcset=\"https:\/\/formweh.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/pk81-tankemitkohlenhandel-web-300x207.jpg 300w, https:\/\/formweh.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/pk81-tankemitkohlenhandel-web.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3406\" class=\"wp-caption-text\">Tankstille in Ostberlin 1978. Foto bp<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: left;\">Ende der Siebziegerjahre, die Hippiehaare waren ab, die Mauer stand noch und neue Natoraketen sollten gerade aufgestellt werden, da wurden wie auf ein geheimes Kommando \u00fcberall in &#8222;Westdeutschland&#8220; Bands gegr\u00fcndet, die sich Namen gaben, die wie Anspielungen klangen. Worauf wusste meist nicht, wie das bei Poesie so ist. Die Liedtexte waren oft auch poetisch. Diese Bands hie\u00dfen <em>Abw\u00e4rts<\/em> , <em>Deutsch-Amerikanische-Freundschaft<\/em>, <em>Freiwillige Selbstkontrolle<\/em>, <em>Ideal<\/em><em style=\"text-align: left;\"><\/em>, <em>Mittagspause<\/em>, <em>Neues Deutschland<\/em>, <em>Penatencreme<\/em>, <em>S.Y.P.H.<\/em><em style=\"text-align: left;\"><\/em><em style=\"text-align: left;\"> <\/em>oder <em>UKW<\/em>. <em>Einst\u00fcrzende Neubauten <\/em>und <em>Palais Schaumburg<\/em> nicht zu vergessen. Es waren verdammt viele. Und es waren auff\u00e4llig viele K\u00fcnstler darunter. Das war doch kein Zufall.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Weil die die neuen Lieder, wie immer, zuerst keine Plattenfirma haben wollte, lie\u00dfen sie sie anfangs selber pressen (oder verschickten MCs). Das nennt man Underground. Ihre Plattenh\u00fcllen machten sie nat\u00fcrlich auch selber. Oder\u00a0sie fragten einen K\u00fcnstler. Ich war damals K\u00fcnstler und wurde gefragt. Eine Band, f\u00fcr die ich eine Single entwarf, hie\u00df <em>Splitter<\/em>, eine andere <em>Pension Stammheim<\/em> (der Name war von einem damals ziemlich ber\u00fchmten Gef\u00e4ngnis entlehnt). Sp\u00e4ter habe ich auch Plakate f\u00fcr Festivals entworfen, Bands fotografiert und die <em>Zentrale f\u00fcr Attraktionen<\/em> (Z.F.A.) gegr\u00fcndet. Da gab es eine tolle Gr\u00fcndungsparty (mit Band nat\u00fcrlich). Ich wohnte damals zuf\u00e4llig neben den Bonner Rheinterrassen, wo all die Bands spielten. Irgendwann gab ich meinen Brotberuf auf, machte eine Ausstellung \u00fcber stillgelegte Tankstellen und schrieb dar\u00fcber ein Buch. Es folgten weitere B\u00fccher, zum Beispiel eins \u00fcber das \u00e4lteste deutsche Gef\u00e4ngnis und dann \u00fcber wilde T\u00e4nze und die dazugeh\u00f6rige Musik. Wo das alles hinf\u00fchren sollte, war mir piepegal.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Schreiende Muster<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die beiden L\u00e4nder, in denen sich dieser Piepegalismus, auch Postmoderne genannt, damals schrecklich austobte, waren Italien und Deutschland. Die haben ja eigentlich gar nicht so viele Gemeinsamkeiten (und sind durch die Alpen auch geografisch und klimatisch scharf getrennt). Aber eine Gemeinsamkeit haben sie ganz gewi\u00df: Es waren beides Hochburgen des Faschismus. Und da, wo Faschismus so richtig zuschlug, wo er die Moderne, mit der er nebenbei auch noch heftig flirtete, dann doch unterdr\u00fcckte, genau da, wo diese v\u00f6llig verkorkste Beziehung lief, da wurden die Drehkn\u00f6pfe der Moderne, als der Duce und der F\u00fchrer dann ja irgendwann weg waren, besonders stark wieder aufgedreht. Nun wollte einer moderner sein als der andere.<\/p>\n<div class=\"mceTemp\" style=\"text-align: left;\">\n<dl id=\"attachment_3217\" class=\"wp-caption alignleft\" style=\"width: 160px;\">\n<dt class=\"wp-caption-dt\"><a href=\"https:\/\/formweh.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/memphis-ashoka-table-lamp.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-3217\" title=\"memphis-ashoka-table-lamp\" src=\"https:\/\/formweh.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/memphis-ashoka-table-lamp-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/dt>\n<dd class=\"wp-caption-dd\">Piepegal aus Prinzip (1981)<\/dd>\n<\/dl>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: left;\">In Wahrheit kam es in beiden L\u00e4ndern nach dem hochnotpeinlichen faschistischen Intermezzo zu einem schweren pathologischen Syndrom. Das wollte man nat\u00fcrlich nicht wahrhaben. Also wurde alles, was darauf hindeutete, verdr\u00e4ngt und mit dem Hinweis niedergequatscht, wie modern man sei. F\u00fcr die Umgebung ist das auf die Dauer kaum zu ertragen, piepegal in welcher Sprache. Aus diesen schweren Traumata entstand dann als Meuterei gegen den Hypermodernismus praktisch automatisch das \u201epostmoderne Design\u201c. Es begann 1981 in Form eines M\u00f6belsortiments, das eine Gruppe namens \u201eMemphis\u201c auf der Messe in Mailand vorstellte. Junge, Junge, was sich die Italiener da mal wieder trauten. Die ganze Welt staunte pink und lila getupfte Baukl\u00f6tze. Reinster Piepegalismus. Es war geschafft: Las Vegas war im Wohnzimmer angekommen. Alle fanden das super, genau wie die Hits von Boney M. und Donna Summer: Es war die Zeit des Discodesigns und der neuen Schwulenszene. Deren Partyhauptquartier war das Metropol in Berlin.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Im Takt der Punkboh\u00e9me<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Das war aber noch nicht alles: Die Deutschen fehlten ja noch. Diese waren neidisch auf das Draufg\u00e4ngertum in Italien, wo sie jeden Sommer hinfuhren, auf den Dorffesten der KPI Rotwein becherten und wilde Lieder gr\u00f6lten. Um hinterher zuhause ihrer Lieblingsbesch\u00e4ftigung noch intensiver nachgehen zu k\u00f6nnen: sich selbst zu hassen. Au\u00dferdem waren sie neidisch, weil die Italiener ihr Handwerk verstanden. Sie selbst hatten in ihrem Studium dagegen nix Richtiges gelernt und machten daraus jetzt eine Philosophie. So entstand das Neue Deutsche Design, kurz NDD. Das war einmalig, ziemlich schrill und (aus Prinzip) weitgehend nutzlos.<\/p>\n<div class=\"mceTemp\" style=\"text-align: left;\">\n<dl id=\"attachment_3222\" class=\"wp-caption alignleft\" style=\"width: 160px;\">\n<dt class=\"wp-caption-dt\"><a href=\"https:\/\/formweh.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/111215_ndw_wirtschaftswunder_3klang_bg_m.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-3222\" title=\"111215_ndw_wirtschaftswunder_3klang_bg_m\" src=\"https:\/\/formweh.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/111215_ndw_wirtschaftswunder_3klang_bg_m-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/dt>\n<dd class=\"wp-caption-dd\">LPs gab es nat\u00fcrlich auch, ZickZack 1981<\/dd>\n<\/dl>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: left;\">Es gab in Deutschland aber eben noch etwas, was weder die Italiener noch andere hatten. Das war das, was schon wenig sp\u00e4ter den Stempel Neue Deutsche Welle verpasst bekam, abgeleitet vom englischen New Wave und abgek\u00fcrzt NDW. Die schon erw\u00e4hnten Bands mit den poetischen Namen. Eben diese rotzige Elektromusik zwischen Punk und Pop, die legend\u00e4re Boxk\u00e4mpfe mit der deutschen Sprache austrug und mit Gewissheiten Pogo tanzte. NDD und NDW, diese Vorliebe f\u00fcr offiziell klingende K\u00fcrzel war nat\u00fcrlich auch ironisch. So als w\u00e4re es eine Partei oder ein Institut. Dabei ging es vor allem darum, eine andere Sicht der Dinge und ein Lebensgef\u00fchl zu intonieren. Nie hatten der Aufbruchs- und Verzweiflungpegel gleichzeitig so stark ausgeschlagen. Mancher Radioredakteur konnte das schwer ertragen. Nur John Peel auf BFBS, der dereinst schon den Kraftausdruck &#8222;Krautrock&#8220; gepr\u00e4gt haben soll, spielte das Zeug sp\u00e4tdonnertagsabends rauf und runter.<\/p>\n<div id=\"attachment_3410\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/formweh.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/pension_stammheim.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3410\" class=\"size-thumbnail wp-image-3410\" title=\"pension_stammheim\" src=\"https:\/\/formweh.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/pension_stammheim-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/formweh.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/pension_stammheim-150x150.jpg 150w, https:\/\/formweh.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/pension_stammheim.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3410\" class=\"wp-caption-text\">.. und Mi-LPs, 5.Gangart 1982, Entwurf bp<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Punkboh\u00e9miens sahen nicht nur wildentschlossen aus, sondern sangen auch so. Sie benutzten nicht nur die deutsche Sprache, sie nutzten sie. Oft ironisch (siehe oben). Dass das Deutsche mit seinem typischen Knacklaut (&#8222;Abw\u00e4rts&#8220;) einen nat\u00fcrlichen Rhythmus und viele kantige Konsonanten hat, wurde auch nicht mehr ignoriert, aber auch meist nicht banalisiert. Dann nat\u00fcrlich das Kompositum (<em>&#8222;Zickzack&#8220;<\/em>, <em>&#8222;Weltenende&#8220;<\/em>, <em>&#8222;Wirtschaftswunder&#8220;<\/em>), einer der gro\u00dfen Tr\u00fcmpfe dieser Sprache. Der Merkreim (<em>&#8222;Es liegt ein Grauschleier \u00fcber der Stadt, den meine Mutter noch nicht weggewaschen hat&#8220;<\/em>), wie wir ihn nicht zuletzt aus Kinderliedern, Schlagern und aus der Werbung kennen, kamen genauso wieder zu Ehre wie der starke Hang zum Absurden, eine andere starke deutsche Tradition, die bald zum Hit wurde (<em>Da, da, da<\/em>). Als <em>DAF<\/em> (noch so eine Abk\u00fcrzung, die \u00fcbrigens nicht Deutsche Arbeitsfront bedeutete) zum Hitlertanz aufforderten, war das auch reichlich absurd. Eine r\u00fccksichtslosere Sprach- und Tonmontierlust hatte es seit Hugo Ball nicht mehr gegeben. Nat\u00fcrlich war Bl\u00f6dsinn unvermeidlich. Aber die Deutschen konnten f\u00fcr einen Moment wieder ihre eigene Zunge lieben. Es soll manchen hei\u00dfen Zungenkuss gegeben haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Daf\u00fcr blieben viele \u00fcber Jahre hinweg n\u00e4chtelang auf den Beinen. Und diese Ausdauer trug Fr\u00fcchte. Die Welle brachte eine von Neonr\u00f6hren beleuchtete Boh\u00e9me hervor mit allem Drum und Dran. Und zwar, kaum zu glauben, nicht nur in Berlin und Hamburg, sondern auch in D\u00f6rfern wie Hannover, Kassel oder eben sogar in Bonn. Partyhauptquartiere waren der Ratinger Hof in D\u00fcsseldorf, das SO 36 in Kreuzberg, die Rheinterassen in Grau-Rheindorf und andere.\u00a0 Dauernd gab es irgendwo ein Konzert. Da gingen nun auch die Designer hin, die K\u00fcnstler ja sowieso (und manchmal waren es eben auch dieselben), quatschten miteinander und kamen so richtig gut drauf. Und alle fanden das super, genau wie die Hits von Clash und den Einst\u00fcrzenden Neubauten: Das war die Zeit des Punkdesigns. Das wurde dann zur Kunst erkl\u00e4rt. Auf der ber\u00fchmten documenta. Es war die achte. Sowas Schr\u00e4ges gab es eben nur in West Germany. Irgendwann kam die NDW ins Fernsehen. Da klang die Abk\u00fcrzung aber schon wie eine Automarke. \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 bp<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Und hier das Lied zum Hitler-Tanz, das aber vorsichtshalber anders hie\u00df:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><em>Mussolini<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Geh in die Knie, <\/em><br \/>\n<em> und klatsch in die H\u00e4nde <\/em><br \/>\n<em> beweg deine H\u00fcften <\/em><br \/>\n<em> und tanz den Mussolini <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em> Tanz den Mussolini <\/em><br \/>\n<em> Tanz den Mussolini <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em> Dreh dich nach rechts <\/em><br \/>\n<em> und klatsch in die Hande <\/em><br \/>\n<em> und mach den Adolf Hitler <\/em><br \/>\n<em> tanz den Adolf Hitler <\/em><br \/>\n<em> tanz den Adolf Hitler <\/em><br \/>\n<em> tanz den Adolf Hitler<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em> Und jetzt den Mussolini <\/em><br \/>\n<em> Beweg deinen Hintern <\/em><br \/>\n<em> Beweg deinen Hintern <\/em><br \/>\n<em> und klatsch in die H\u00e4nde <\/em><br \/>\n<em> tanz den Jesus Christus <\/em><br \/>\n<em> tanz den Jesus Christus <\/em><br \/>\n<em> und tanz den Jesus Christus<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em> Geh in die Knie <\/em><br \/>\n<em> und dreh dich nach rechts <\/em><br \/>\n<em> und dreh dich nach links <\/em><br \/>\n<em> klatsch in die H\u00e4nde <\/em><br \/>\n<em> und tanz den Adolf Hitler <\/em><br \/>\n<em> und tanz den Mussolini <\/em><br \/>\n<em> und jetzt den Jesus Christus <\/em><br \/>\n<em> und jetzt den Jesus Christus <\/em><br \/>\n<em> klatsch in die H\u00e4nde <\/em><br \/>\n<em> und tanz den Kommunismus <\/em><br \/>\n<em> und jetzt den Mussolini <\/em><br \/>\n<em> und jetzt nach rechts <\/em><br \/>\n<em> und jetzt nach links <\/em><br \/>\n<em> und tanz den Adolf Hitler<\/em><br \/>\n<em> tanz den Adolf Hitler<\/em><br \/>\n<em> und jetzt den Mussolini <\/em><br \/>\n<em> und jetzt den Mussolini <\/em><br \/>\n<em> tanz den Jesus Christus <\/em><br \/>\n<em> beweg deinen Hintern <\/em><br \/>\n<em> und wackel mit den H\u00fcften <\/em><br \/>\n<em> klatsch in die H\u00e4nde <\/em><br \/>\n<em> und tanz den Jesus Christus <\/em><br \/>\n<em> und tanz den Jesus Christus <\/em><br \/>\n<em> und jetzt den Mussolini <\/em><br \/>\n<em> und jetzt den Adolf Hitler <\/em><br \/>\n<em> Gib mir deine Hand <\/em><br \/>\n<em> gib mir deine Hand <\/em><br \/>\n<em> und tanz den Mussolini <\/em><br \/>\n<em> tanz den Kommunismus <\/em><br \/>\n<em> tanz den Kommunismus <\/em><br \/>\n<em> und jetzt den Mussolini <\/em><br \/>\n<em> und jetzt den Adolf Hitler <\/em><br \/>\n<em> und jetzt den Adolf Hitler<\/em><br \/>\n<em> und jetzt den Jesus Christus <\/em><br \/>\n<em> und jetzt den Mussolini <\/em><br \/>\n<em> und jetzt den Kommunismus <\/em><br \/>\n<em> und jetzt den Adolf Hitler<\/em><br \/>\n<em> und jetzt den Mussolini <\/em><br \/>\n<em> und jetzt den Mussolini <\/em><br \/>\n<em> tanz mit mir den Hitler <\/em><br \/>\n<em> tanz mit mir den Hitler <\/em><br \/>\n<em> und geh in die Knie <\/em><br \/>\n<em> beweg deine H\u00fcften <\/em><br \/>\n<em> klatsch in die H\u00e4nde <\/em><br \/>\n<em> und tanz den Jesus Christus <\/em><br \/>\n<em> tanz den Jesus Christus<\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_3440\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/formweh.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/daf1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3440\" class=\"size-thumbnail wp-image-3440\" title=\"daf\" src=\"https:\/\/formweh.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/daf1-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/formweh.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/daf1-150x150.jpg 150w, https:\/\/formweh.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/daf1-300x300.jpg 300w, https:\/\/formweh.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/daf1.jpg 364w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3440\" class=\"wp-caption-text\">Verschwitzter T\u00e4nzer. LP: Alles ist gut, Virgin 1981<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: left;\">\u00a0N\u00e4heres zum Piepegalismus im Design findet sich in meinem Buch: <a href=\"http:\/\/www.berndpolster.de\/neu\/\"><em>Und kann man darauf auch sitzen? Wie Design funktioniert<\/em>, K\u00f6ln 2011<\/a><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: Proforma-Book;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die deutsche Punkboh\u00e9me und ihre tanzbare Poesie Eine gute, alte Bekannte, mit der ich mal ein paar Jahre in einer WG wohnte, hat mich neulich darauf ange- sprochen, dass es in Deutschland soetwas gibt wie eine Tradition des Avantgarderock. 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