Es ist schon eine liebe Gewohnheit: Ausstellungen, auch wenn sie keinen Bezug zu Amerika oder Großbritannien haben, bekommen einen englischen Titel verpasst. Bang! Just like that. Drei aktuelle Beispiele für solchen offensichtlichen Unsinn sind Gypsy Urbanism (über den Wiener Volksaufklärer Otto Neurath), less and more – Das Design Ethos von Dieter Rams (Deutschlands Vorzeigedesigner wohnte zeitlebens in Hessen) und The Best of Dutch Design (eine Auswahl niederländischer Produkte, die in Essen gezeigt wird). Was treibt gerade die Museen in eine kollektive Sprachflucht? » mehr zum Thema ‘The Art of Titleling’ lesen
Archiv der Kategorie 'wortgeklingel'
Keins von beiden. Die Kölner Möbelmesse, die älteste der Welt und vor Zeiten noch die wichtigste, kämpft gegen den Abstieg ins Mittelfeld. Wer dächte da nicht an den 1. FC? Mailand scheint schon enteilt. Paris greift mächtig an. Selbst Stockholm und Kopenhagen sind inzwischen ernsthafte Gegner. Zu viele wichtige Aussteller fehlen. Das wird durch den ausschweifigen Gebrauch von Anglizismen nicht ausgeglichen. Der verkrampfte linguistische Globalismus könnte viel mehr als mangelndes Selbstbewusstsein gedeutet werden. Doch was war gut auf der gerade zu Ende gegangenen “imm”? » mehr zum Thema ‘pure oder solid?’ lesen
Jüngst flatterte mir eine Mitteilung auf die Festplatte, dieses Jahr werde der “James Dyson Award” von der James Dyson Foundation verliehen, eine Initiative des gleichnamigen englischen Entrepreneurs und Erfinders des beutellosen Staubsaugers. Noch ein Designpreis. Was verspricht sich ein Unternehmen davon, sich in die schier unendliche Schlange solcher Auszeichnungsmaschinerien einzureihen? » mehr zum Thema ‘Wird das Design irgendwann in einer Preisflut ertrinken? (I)’ lesen

![[3]-Bildstatistisches-Elementarwerk-b-web](http://formweh.de/wp-content/uploads/2010/02/3-Bildstatistisches-Elementarwerk-b-web-150x150.jpg)
