Auf der letzten Seite meiner Frühstückszeitung, dem “Panorama” des Bonner General-Anzeigers, entdeckte ich gestern folgende Meldung, die besagt, dass Michael Jackson nicht nur “King of Pop”, sondern auch ein verhinderter Möbeldesigner war: “Los Angeles. Extravagante Möbel, die eigens für Popstar Michael Jackson angefertigt wurden, sollen Ende Juni in Las Vegas versteigert werden. 22 Stücke – darunter goldverzierte Sessel im Wert von mehr als 16.000 Dollar (11.600 Euro) – will das US-Auktionshaus Julien’ s Auctions anbieten. Ein rotes Samtsofa im Barockstil für neun Personen hat einen Schätzwert von 150 000 Dollar, ein Lehnstuhl mit Leopardenmuster und Straußenfedern könnte 18 500 Dollar einbringen, ein Schreibtisch mit Perlmutteinlagen 120 000 Dollar …” » mehr zum Thema ‘King of Design?’ lesen
Archiv der Kategorie 'wunderkammern des designs'
Es ist schon eine liebe Gewohnheit: Ausstellungen, auch wenn sie keinen Bezug zu Amerika oder Großbritannien haben, bekommen einen englischen Titel verpasst. Bang! Just like that. Drei aktuelle Beispiele für solchen offensichtlichen Unsinn sind Gypsy Urbanism (über den Wiener Volksaufklärer Otto Neurath), less and more – Das Design Ethos von Dieter Rams (Deutschlands Vorzeigedesigner wohnte zeitlebens in Hessen) und The Best of Dutch Design (eine Auswahl niederländischer Produkte, die in Essen gezeigt wird). Was treibt gerade die Museen in eine kollektive Sprachflucht? » mehr zum Thema ‘The Art of Titleling’ lesen
Zur Vorgeschichte des “red dot”. “das für grafiker bedeutendste beispiel eines emblems ist der rote punkt auf einem weißen feld, das zeichen für japan. da ist nichts wegzunehmen, nichts hinzuzufügen. auch wenn es einfacher nicht mehr geht”, schreibt der Grafiker Otl Aicher, in seinem 1991 erschienenen Buch die welt als entwurf. Es gibt aber mittlerweile noch einen Punkt gleicher Farbe, der durch die Medien geistert: der Designpreis “red dot”, der alljährlich vom Designzentrum Nordrhein-Westfalen vergeben wird. Dabei handelt es sich um eine der weltweit bekanntesten Auszeichnungen ihrer Art, was Preisverleiher und Preisträger natürlich erfreut. Der “Rote Punkt”, wie der “red dot” ursprünglich hieß, ist selbst eine prägnante und erfolgreiche Marke, die auf Aicher zurückgeht, einem ästhetischen Asketen, der darin ein Ideal verwirklicht sah. » mehr zum Thema ‘Verbesserung eines Punktes’ lesen
Heureka! Gerade lag im Emailbriefkasten ein Schreiben, dessen Bedeutung durch sechs sorgfältig editierte Anhänge deutlich unterstrichen wird. Absender ist das für seine Vielseitigkeit bekannte Designzentrum Nordrhein-Westfalen. Der Urheber dieser geballten Information ist kein Geringerer als der Leiter des Zentrums selber, Professor Dr. Peter Zec. Dem Unermüdlichen, der seit letztem Jahr neben allem anderen auch noch die Leitung des “red dot institute for advanced design studies” inne hat (das, um etwaige Irrtümer auszuschließen, ebenfalls in der ehemaligen Stahlmetropole und aktuellen Eurokulturhauptstadt Essen beheimatet ist), trauen viele einiges zu. Und nun dieser erneute Coup. Das Designei des Kolumbus: der “Designwert”! » mehr zum Thema ‘Deutscher Professor entdeckt Designwert!’ lesen



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